Ein Zahntechniker klagt an
„Die vielzitierte Partnerschaft zwischen Zahnärzten und Dentallaboren
entspricht einer Fabel, man könnte sie auch Lüge nennen.“
Verfasst am 22.02.2010
In einem persönlichen Schreiben an Werner Brandenbusch vom 18.02.2010 beschreibt ein Zahntechniker seine Branche, die Scheinheiligkeit seiner Berufsverbände und die gängigen Gepflogeheiten unseriöser und offenbar korrupter Zahnärzte.
(Hier einige Auszüge - den kompletten Wortlaut kann man am Ende der PM downloaden. Aus rechtlichen Gründen mußten wir den Absender schwärzen.)
„Sehr geehrter Herr Brandenbusch,
wenn ich mich heute an Sie wende dann nur, weil ich glaube, dass Sie durch Ihre eigene Geschichte – McZahn – und Ihrer Persönlichkeit den Mut und die Kraft haben, über einige Missstände in der Dentalbranche offen zu berichten und einmal die viel propagierte Fabel über die Partnerschaft zwischen Zahnärzten und Dentallaboren öffentlich zu machen.
Wir, die Zahntechniker mit unseren Laboren sind weit weniger die Partner der Zahnärzte als vielmehr deren Fußabtreter und Prellböcke. Das spiegelt sich nicht zuletzt auch in der uns entgegengebrachten Wertschätzung wieder.
Der von Ihnen unlängst auf Ihrer Web-Seite veröffentliche Text eines sehr realitätsbewussten Spruches – Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier – hat mich bewogen und mir den Mut gegeben, Ihnen diese Zeilen zu schreiben.
Die vielzitierte Partnerschaft zwischen Zahnärzten und Dentallaboren entspricht einer Fabel, man könnte sie auch Lüge nennen.
Unabhängig von der Tatsache, dass unser Berufsstand für alles was irgendwie in der Prozesskette der Herstellung von Zahnersatz schiefgehen kann, von den unfehlbaren Zahnärzten, die oftmals nicht einmal in der Lage sind, vernünftige und ordentliche Abdrücke abzuliefern, verantwortlich gemacht wird, ist ein weiteres und kaum lösbares Problem die ständig wachsende Forderung von Zahnärzten nach Sondervergütungen.
Nachfolgend aufgeführte Aussagen mögen hier als Beispiel dienen:
- Meine Frau braucht eines neues Auto, wenn Sie mit mir arbeiten möchten sollten
Sie in der Zukunft die Leasingraten für dieses Fahrzeug übernehmen.
- Mein Haus muss renoviert werden, die Kosten könnten Sie doch übernehmen.
- In der Zukunft stelle ich mir eine Provision in Höhe von 10% Ihrer in Rechnung
gestellten Arbeiten als Basis für unsere Zusammenarbeit vor.
Dass diese Provision schwarz bezahlt werden soll, bedarf sicher keiner besonderen
Erwähnung.
…
Hoffnung für Kassenpatienten:
Preise für Zahnersatz im freien Fall.
Verfasst am 22.07.2009
49 € für eine Krone beim Zahn-Discounter – das sind etwa 150 € weniger als der Patient derzeit in Deutschland beim Zahntechniker bezahlt. Die Willicher Firma HOUSE OF DENTAL will den Markt mit günstiger Prothetik aus China überrollen. Für Kassenpatienten bedeutet das womöglich ein Ende jeder Zuzahlung für Zahnersatz.
„Stellen Sie sich vor, der Liter Benzin kostet nur noch 29 Cent. Das ist in etwa die gleiche Dimension, die unsere neue Preisoffensive für Zahnersatz bietet!“, so kommentiert das Enfant terrible der deutschen Zahnmedizin, Werner Brandenbusch (vormals McZahn), seinen neuesten Coup – Zahnprothetik zu einem Viertel der ortsüblichen Preise. Mit diesen Einkaufsbedingungen kann jeder Zahnarzt seinen Patienten Zahnersatz ohne Zuzahlung nach Kassenrichtlinien anbieten.
Die entsprechende Prothetik wird von renommierten Handwerks-betrieben in China hergestellt und entspricht inhaltlich und qualitativ zu 100 % den in Deutschland gefertigten Produkten. Die Hersteller stehen unter deutscher Leitung und sind TÜV- und ISO-zertifiziert. Sie arbeiten nach eigenen Angaben fehlerfrei, verwenden das gleiche Material wie ihre deutschen Kollegen, und jeder Zahnarzt kann die Fernostware (ver-)kaufen.
Dass Zahnersatz aus China für Patienten und Krankenkassen viel Geld spart –Stichwort Nulltarif – ist nicht neu. Dennoch überwiegt insbesondere bei Zahnärzten, die fälschlich ihr Honorar in Gefahr sehen, oft noch die Skepsis.
Indem er einen Preiskampf vom Zaun bricht, will Brandenbusch den Nachfragedruck von Seiten des Patienten erhöhen. Jeder Patient kann einen Heil- und Kostenplan (HKP) einreichen, bekommt ein Gegenangebot und kann dann über seinen Zahnarzt bei House of Dental bestellen.
„Natürlich gehen wir nach wie vor nur über den zugelassenen Zahnarzt – er muss die benötigte Prothetik schließlich diagnostizieren und einsetzen“, erläutert Brandenbusch sein Vorgehen. „Manche Zahnärzte spielen da zwar nicht mit und wollen ihre Patienten für schlechtes Zähneputzen mit hohen Rechnungen bestrafen. Aber alle anderen können helfen, spürbar Geld zu sparen!“ Brandenbusch ist sich sicher, dass die gesamte Branche auch mit diesem Preis profitabel arbeiten kann.
Und wenn ein Zahnarzt sich weigert, Zahnersatz aus China einzusetzen? Dazu Brandenbusch: „Wir sprechen mit dem Zahnarzt unserer Kunden, erklären unser Produkt und machen schon mal eine kostenlose Probearbeit als Vorleistung – aber wenn einer partout nicht will, nennen wir dem Patienten einen anderen Arzt in seiner Nähe, der sehr gerne die Arbeit übernimmt!“
Zahnersatz zum Nulltarif in der sog. gesetzlichen Regelversorgung ist seit langem ein Reizthema bei kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Dentallaboren, die um ihr Stammgeschäft bangen. Dabei hat dieses Konzept in unterschiedlichen Ausprägungen seinen Siegeszug durch die Zahnarztpraxen der Nation still und heimlich längst begonnen.
HOUSE OF DENTAL liefert voll keramisch verblendeten Zahnersatz, Kronen, Brücken, auch aus Gold, Teleskope, Veneers und Vollprothesen zu Konditionen, die so weit unter den am deutschen Markt üblichen Preisen liegen, dass sie für den Patienten in den meisten Fällen zuzahlungsfrei erhältlich sind. Die Produktion erfolgt mit in der EU zugelassenen, allergenfreien Werkstoffen und wird entsprechend üblicher deutscher Richtlinien gefertigt.
Patienten, die fremdgehen – Zahnärzte unter Druck
Immer mehr Deutsche wollen
günstigen Zahnersatz aus Fernost.
Verfasst am 10.07.2009
60 % billiger als in Deutschland – diese Zahl hat sich herumgesprochen und dem in Branchenkreisen gefürchteten Unternehmer Werner Brandenbusch aus Willich (Mr. McZahn) unerwartet neue Kunden ins Geschäft gespült: unzählige Direktanfragen von unzufriedenen Patienten. Brandenbusch reagiert auf die große Nachfrage und bietet ihnen mit seinem Unternehmen HOUSE OF DENTAL Zahnersatz aus China quasi direkt an. Er kalkuliert bestehende Heil- und Kostenpläne nach, gibt günstige Gegenangebote ab und beliefert dann den jeweiligen Hauszahnarzt. Die Nachfrage ist groß.
Dazu Brandenbusch: „Uns haben so viele Menschen angerufen und um Hilfe gebeten, dass wir uns entschlossen haben, jetzt jedermann und jedefrau mit Zahnersatz zu versorgen.“ Brandenbusch hatte bislang nur Partnerpraxen beliefert.
Dass Zahnersatz aus China für Patienten und Krankenkassen viel Geld spart –Stichwort: Nulltarif – ist eigentlich nicht neu. Ein dünnes Anbieternetz und die unbegründete Skepsis der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen bezüglich der Qualität haben jedoch lange den Durchbruch verhindert. Mittlerweile sind die Hersteller in China TÜV- und ISO-zertifiziert, arbeiten fehlerfrei, verwenden das gleiche Material wie ihre deutschen Kollegen und jeder Zahnarzt kann die Fernostware (ver-)kaufen. Die Patienten haben es gemerkt und greifen zu.
„Natürlich gehen wir nach wie vor nur über den zugelassenen Zahnarzt – er muss die benötigte Prothetik schließlich diagnostizieren, verordnen und einsetzen“, erläutert Brandenbusch seinen neuen, zusätzlichen Vertriebsweg. „Aber wir kalkulieren direkt und setzen so die Ärzte sanft unter Druck, doch bitte günstige Produkte zu verwenden. Unsere Produkte!“ …
Mehr Geld für Zahnärzte – der Dentaldiscounter
„HOUSE OF DENTAL“ wirbt für sein neues
Einkommens- und Versorgungsmodell.
Verfasst am 24.04.2009
Mit einer mehrstufigen Dialogmarketing-Kampagne, die Zahnärzte nach eigenen Worten „an Geldbeutel und Ehre packt“, wirbt der Dentaldiscounter aus Willich um Partnerpraxen. HOUSE OF DENTAL ist das neue Unternehmen des McZahn Mitbegründers Werner Brandenbusch.
‘Weniger Zuzahlung für Patienten – mehr Geld für den Zahnarzt‘ - diesen offensichtlichen Widerspruch will das Unternehmen mit seiner Werbeaktion „Sekt oder Selters?“- auflösen und neue Partner werben. Hintergrund der Aktion sind die laut KZBV (Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung) weiter sinkenden Einkommen der Zahnärzte vor allem in Ostdeutschland.
HOUSE OF DENTAL bietet ein Einkommens- und Versorgungsmodell an, bei dem der Patient mit günstigem Zahnersatz aus Fernost Geld sparen und der Arzt trotzdem weit mehr verdienen soll. Das Zusatzeinkommen generiert die Praxis dabei nach Angaben des Initiators aus neuen, zusätzlichen Patienten einerseits und weniger Kostenaufwand und Bürokratie bei der Behandlung andererseits.
Dazu Unternehmensgründer Brandenbusch: „ Das Wartezimmer bleibt leer, weil sich immer weniger Patienten die gute Arbeit eines Zahnarztes und ordentlichen Zahnersatz leisten können.“ Und weiter mit seinem neuen Slogan: „Zahnersatz zum Nulltarif füllt die Praxis. Und die Kasse!“ …
Dr. Reinhard Buchaly – Neue Praxis in Dinslaken
Verfasst am 21.11.2008
Zahnersatz zum Nulltarif – der Dentaldiscounter HOUSE OF DENTAL hat in Dinslaken seine zweite Partnerpraxis gewonnen.
Seit dieser Woche arbeitet auch der Dinslakener Zahnarzt Dr. Reinhard Buchaly als sog. Premiumpartner mit dem neu gegründeten Dentaldiscounter HOUSE OF DENTAL zusammen. Die schon seit drei Jahrzehnten erfolgreiche Praxis bietet sämtliche zahnärztliche Leistungen für Privat- und Kassenpatienten und jetzt auch den Zahnersatz zum Nulltarif. Die Vorteile dieses Angebots haben der Zahnarzt und sein Team bereits zu spüren bekommen. Seit HOUSE OF DENTAL den Namen seines neuen Partnerarztes veröffentlicht hat, haben sich die Terminanfragen von Patienten vervielfacht. Für die restlichen Wochen dieses Jahres ist die Praxis bereits annähernd ausgebucht und nimmt schon Terminwünsche weit ins Jahr 2009 entgegen.
Wir brauchen Leute, die Märkte aufbrechen
- Prof. Dr. oec Volker Amelung
(Auszüge aus einem Artikel über Werner Brandenbusch,
erschienen im DocCheck - Newsletter 06.40 im November 07)
Prof. Dr. oec. Volker Amelung betrachtet das (…)-Konzept („Zahnersatz zum Nulltarif ") durch die Brille eines Ökonomen. Auf dem „Gesundheitsmarkt", so der Professor für Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover, werden unterschiedliche Angebote nachgefragt, also bedürfe es auch unterschiedlicher Strukturen. Sobald etwas Neues auf den Markt käme, entstünden - wie auch im Fall von Doc Morris (der Internetapotheke, d. R.) – Scheingefechte, bei denen es letztlich um Besitzstandswahrung ginge. Dabei „brauchen wir Leute, die Märkte aufbrechen", findet das Vorstandsmitglied im Bundesverband Managed Care. Zudem sei Franchise ein gutes Instrument, um die Wahlentscheidung von Patienten zu beeinflussen.
Den Vorwurf, der Arzt stehe bei (… derartigen Konzepten …) unter einem erheblichen ökonomischen Druck (…), hält Amelung für ein „Schreckgespenst". Schließlich stehe der Zahnarzt als Freiberufler auch mit eigener Praxis unter ökonomischem Druck.
Nicht zuletzt kann er den „ethischen Zeigefinger", der von vielen erhoben wird, nicht nachvollziehen. Es sei doch gerade ethisch, wenn (man) auch nicht vermögenden Bevölkerungsschichten Zahnersatz ermögliche, ohne zuzahlen zu müssen.
Der Dentaldiscounter „HOUSE OF DENTAL“ wirbt für sein neues Einkommens- und Versorgungsmodell.